Zukunftsweisendes Projekt auf der CEBIT

Standbesetzung der DHBW auf der CEBIT
(von links) Ralf Stiehler (DHBW Mosbach), Kay Wilding (DHBW Mannheim, DHBW CAS), Christian Kuhn (DHBW Mosbach, DHBW CAS), Volker Gallatz (MWI AG), Wolf Burger (DHBW Stuttgart - Horb), Matthias Wunsch (DHBW Heidenheim), Lars Heinlein (DHBW Mannheim)
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Im Forschungslabor „Swarm Lab“ der DHBW setzen Professoren Miniaturroboter in Forschung und Lehre ein, erforschen so die Intelligenz von Schwärmen. Ihre Arbeit präsentieren die Wissenschaftler vom 11. bis 15. Juni 2018 auf der CEBIT in Hannover, der weltweit größten Messe für Informationstechnik.

Die Miniaturroboter, sogenannte Kilobots, lassen sich kostengünstig in großen Mengen herstellen und eignen sich daher gut für die Erforschung der Schwarmintelligenz, erklärt Prof. Dr. Alexander Auch von der DHBW Mosbach. Die Wissenschaftler simulieren mit diesen kleinen mobilen Einheiten unterschiedliche Szenarien und übertragen die Verhaltensweisen der Miniautomaten auf sich nahezu selbständig steuernde Computerprogramme. Prof. Dr.-Ing. Christian Kuhn vom DHBW CAS ist davon überzeugt, dass „dies für produzierende Unternehmen nützlich ist, da diese zunehmend gefordert sind, Produkte individuell durch autarke, selbständige Fertigungseinheiten herzustellen.“ 

Als Beispiel führt Prof. Kuhn die Intralogistik, den Waren- und Materialfluss zwischen Fertigungshalle und Lager an. Dort sollen mobile Roboter künftig selbständig den Materialtransport übernehmen, dabei nirgendwo anstoßen und sich mit anderen mobilen Einheiten sammeln, wenn das Transportgut aufgrund seiner Größe mehrere Robotereinheiten benötigt. So funktioniere der Materialfluss der Zukunft, „der sich selbst steuert, organisiert und optimiert“, so Prof. Kuhn. 

Mehr zur Forschungsarbeit aus dem „Swarm Lab“ der DHBW erfahren Sie am DHBW Stand H51, Halle 27 auf der CEBIT in Hannover. 

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