Blick in das Atrium und auf die Treppe des Gebaeudes M des DHBW CAS am Bildungscampus in Heilbronn

„Am Ende standen für mich zwei Anbieter zur Wahl“

Frau Kulalaeva, ein berufsintegrierendes Master-Studium ist schon eine
Herausforderung. Was war Ihr Motiv? 

Das Bachelor-Wissen reicht heutzutage einfach nicht mehr aus. Um sich in der Arbeitswelt durchsetzen zu können, braucht es mehr. Mit dem Master-Studium habe ich deutlich meinen Marktwert gesteigert. 

Sie hatten schon Ihren Bachelor berufsintegrierend gemacht. Warum haben Sie für Ihren Master nicht eine Uni gewählt?
Für mein Bachelor-Studium war ich tatsächlich an einer Uni eingeschrieben. Aber ich hatte schnell gemerkt, dass das nichts für mich war, weil ich jemand bin, der sein Wissen gleich in die Praxis umsetzen will. Also habe ich meinen Bachelor an der DHBW Mannheim gemacht, und das war genau das Richtige für mich.

Dann haben Sie sich für das CAS wegen Ihrer guten Erfahrungen mit der DHBW entschieden? 
Nicht unbedingt. Ich hatte mich wegen des Master-Studiums schon umgeschaut. Am Ende standen für mich zwei Anbieter zur Wahl. Was den Ausschlag gab, war die Modulauswahl am CAS. Ich konnte die Module ganz nach meinen Vorlieben wählen, und das sogar auch aus anderen Studiengängen.

Das war bei dem anderen Anbieter anders?
Dort war alles strikt vorgegeben. Ich hatte nur wenige Auswahlmöglichkeiten und hätte Vorlesungen besuchen müssen, die mich eigentlich gar nicht interessierten.

Hat Ihr Arbeitgeber den Studienanbieter mit ausgewählt?
Ich hatte ihm das CAS und die andere Hochschule vorgestellt. Er sah, genau wie ich, wenig Sinn, dass ich mich mit Themen beschäftigen solle, die ich für meine Arbeit gar nicht brauche. Sehr nützlich fand er dagegen die große Auswahl an Modulen am CAS und die Möglichkeit diese zu kombinieren, sodass mein Studium sehr gut auf meine Tätigkeit im Betrieb abgestimmt werden konnte.

Wie haben Ihre Kollegen auf Ihr Master-Studium reagiert?
In den Prüfungsphasen, als es zeitlich ziemlich eng war, haben sie mir beispielsweise Aufgaben abgenommen und mir damit echt geholfen. Auch für Befragungen waren sie immer für mich da. Ich solle meinen Master machen, solange ich jung bin, das war ihr Rat. Das Wissen aus meinem Studium findet unter uns Kollegen aber auch ganz praktisch Anwendung. Ich habe viel gelernt, zum Beispiel über das Prozess- und das Risiko-Management, was uns in der Projektarbeit viel nutzt, und auch die Breite meines Denkens hat sich verändert. Meine Kollegen finden vieles interessant, was ich aus meinem Studium erzähle, und wir suchen dann auch gemeinsam nach Möglichkeiten, wie wir das bei uns im Betrieb umsetzen können.

Sie treffen bei den Vorlesungen auf Kommilitonen aus vielen anderen Disziplinen.
Das stimmt. Manche Module waren wirklich ganz bunt gemischt und jeder erzählte aus seinem Berufsalltag. Man merkte dabei auch, wie unterschiedlich Unternehmen ihre Prozesse gestalten und konnte sich einiges abgucken von den anderen. Mit einigen Kommilitonen bin ich noch immer in engem Kontakt.

In den Modulen der Fachübergreifenden Kompetenzen lernt man viel über sich selbst. Was hat Sie besonders beeindruckt?
Wie andere mich wahrnehmen. Der Umgang mit Unsicherheiten war ebenfalls ein Thema und generell trainiert man hier soziale Kompetenzen und eignet sich Fähigkeiten an, die man im zwischenmenschlichen Bereich gut gebrauchen kann.

Wovon schwärmen Sie, wenn Sie von Ihrem Master-Studium am CAS erzählen? 
Die Modulauswahl und den Modulaufbau finde ich besonders gut. Ich habe zwar Accounting, Controlling und Steuern studiert, konnte aber auch Personal-Controlling machen und habe für meine Master-Arbeit ein Thema aus dem Personalbereich gewählt. Dieses flexible Arbeiten, auch außerhalb des eigentlichen Studienbereichs, trifft man sonst fast gar nicht am Markt.

Wie geht es nach dem Master weiter? 
Ich nutze das Studium auf jeden Fall, um weiter Karriere zu machen.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Arbeitgeber und Dualer Partner: Deutsche Bahn AG, DB Training, Learning & Consulting

Studienverlauf: 01.10.2015 - 01.10.2017

Modulwahl:
WM10001 General Management I: Forschung und Informationsmanagement
WM10002 General Management II: Ausgewählte Managementthemen zur Vertiefung
WM10102 Theoretische Grundlagen und Kennzahlen der Wertorientierung, wertorientiertes Controlling
WM10109 Wertorientierung und Werteorientierung
XMX0101 Fachübergreifende Kompetenzen
WM10003 General Management III: Strategisches Management
WM10004 General Management IV: Rahmenbedingungen des Management
WM10011 Forschungsprojektarbeit I (alle SR)
WM10104 Wertorientierung bei immateriellen Werten
WM10202 Risikomanagement im Unternehmen
WM10005 General Management V: Organizational Behaviour and Leadership
WM10012 Forschungsprojektarbeit II
WM10116 Führungsorientierte Kosten- und Leistungsrechnung
WM10908 Anreizsysteme und Personalcontrolling
XMX0101 Fachübergreifende Kompetenzen
WM10013 Mastermodul (CAS-WMBM15ff)