Fließender Übergang zwischen Theorie und Praxis

„Den Dualen Master empfehle ich jedem, der den Austausch zwischen Theorie und Praxis sucht, auch wenn das viel Zeit- und Arbeitsaufwand bedeutet. Durch einen Chef, der das Studium (finanziell) begleitet und Ergebnisse verlangt, entsteht meiner Meinung nach mehr Druck und Anspannung als an einer Universität. Doch das Konzept lohnt sich: Durch die Vielfalt möglicher Module und Schwerpunkte im Master in Business Management sind den gemeinsamen Themen und Ideen von meinem Arbeitgeber und mir keine Grenzen gesetzt.“ 

Tabea Fey, Masterstudentin im MBM General Business Management, International Account Manager – Dental Private Label bei Kettenbach GmbH & Co.KG

Sie studieren gerade erst seit einem halben Jahr den Dualen Master. Gab es trotzdem schon Module, von denen Sie und ihr Arbeitgeber unmittelbar profitiert haben?

Fey: Ein ganz neues Lernfeld habe ich mir beispielsweise mit dem Modul „Innovations- und Change Management“ erschlossen. Es hat mir direkt beruflich geholfen, Innovationskräfte im Unternehmen zu erkennen oder aber mit Veränderungsprozessen besser umzugehen.“

Was ermöglicht diese Transferleistung in Ihren Augen?

Fey: Im Dualen Master erkenne ich jetzt noch klarer, was es heißt, Theorie und Praxis gleichzeitig zu erleben. Wo diese beiden Aspekte im Dualen Bachelor durch Blockeinheiten strikt getrennt waren, gibt es nun einen fließenden Übergang zwischen Theorie und Praxis, zwischen Vorlesungseinheiten und Arbeit. Aber Achtung: Dieser Spagat braucht ein stringentes Zeit- und Selbstmanagement.
Besonders freue ich mich daher auch auf die Module zu den Soft Skills. Hier finde ich die Vielfalt besonders gut – von „Besser mit Stress umgehen“ bis „Konflikte als Chance nutzen“.

Der Duale Master erfordert also besonderen Biss?

Fey: Genau. Den Dualen Master und auch den Dualen Bachelor empfehle ich jedem, der den Austausch zwischen Theorie und Praxis sucht, auch wenn das viel Zeit- und Arbeitsaufwand bedeutet. Obgleich sicherlich der Aufwand und der Stressfaktor bei einem regulären Studium an staatlichen Universitäten nicht weniger ist, sehe ich hier tatsächlich einen Unterschied. Durch einen Chef, der das Studium (finanziell) begleitet und Ergebnisse verlangt, entsteht meiner Meinung nach mehr Druck und Anspannung als an einer Universität.
Doch das Konzept lohnt sich: Durch die Vielfalt möglicher Module und Schwerpunkte im Master in Business Management sind den gemeinsamen Themen und Ideen von meinem Arbeitgeber und mir keine Grenzen gesetzt. 

Was erhoffen Sie sich vom Dualen Master?

Fey: Was uns Studenten hier am CAS sicher alle eint ist, dass wir – früher oder später – mit unserem Masterstudium eine gewisse Position erreichen wollen. Für mich geht es dabei nicht um eine spezielle Funktion, die ich mir erträume, sondern ich möchte im Allgemeinen eine Position mit mehr fachlicher und auch personeller Verantwortung erreichen. Den Dualen Master nutze ich entsprechend als persönliche und fachliche, aber auch als berufliche Weiterentwicklung.
Dennoch war für mich die berufliche Weiterentwicklung nicht der ausschlaggebende Grund, aus dem ich das Masterstudium begonnen habe. Persönliche Gründe haben mich in gleichem Maße dazu bewegt, noch einmal zu studieren. Durch die sehr positive Erfahrung mit dem dualen Bachelorstudium stand für mich ein ebenfalls duales Masterstudium außer Frage.

Vielen Dank für das Gespräch!