Friedensbildung in der Elementarpädagogik

Kursnummer

S17xy012

Zusammenfassung

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Was bieten wir:

Inhalte

„Wir dürfen unsere Grundwerte nicht als selbstverständlich betrachten“ forderte Muhterem Aras, die Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg im Frühjahr 2016. Friedenserziehung wird nicht nur vom bürgerlichen Gesetz eingefordert. Sie ist die Grundlage für eine offene und demokratische Gesellschaft. Durch eine gewaltfreie Erziehung werden Kinder eigenständige und gemeinschaftsfähige Persönlichkeiten. Pädagogische Fachberater/-innen und Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen haben die Aufgabe, Kita Teams zu begleiten und weiterzuentwickeln. Sie haben eine Schlüsselposition, auf dem Weg zu einer maximal gewaltreduzierten Zukunft. Sie gestalten gewaltpräventives Arbeiten in Kindertageseinrichtungen. An acht Fortbildungstagen werden sie qualifiziert, Kitas auf dem Weg zur friedensbildenden Elementarpädagogik zu begleiten.

Ziele

Sensibilisierung und Befähigung zur Umsetzung des Rechts auf eine gewaltfreie Erziehung (BGB §1631). Erarbeitung eines spezifischen Handlungsrahmens für eine friedensbildende Elementarpädagogik.

Die Teilnehmer/ -innen sind in der Lage:

  • Gewaltfreie Elementarpädagogik in einer Kita / einem Familienzentrum umzusetzen.
  • Basiswissen zum interkulturellen, präventiven, resilienz- und alltagspädagogischen Arbeitens zu nutzen, um ein eigenes Handlungskonzept für gewaltfreie Elementarpädagogik zu erarbeiten und zu präsentieren.
  • den Chance-Prozess zu begleiten.

Methoden

An acht Fortbildungstagen im Umfang von je 16 Lehreinheiten werden die Rahmenbedingungen für den spezifischen Handlungsrahmen erarbeitet. Der prozess- und bedarfsorientierte Ansatz für friedensbildende Elementarpädagogik wird auf der Grundlage des lebendigen Lernens nach der Themenzentrierten Interaktion (TZI) erarbeitet.


Wer kann teilnehmen:

Zielgruppe

Leitungskräfte und pädagogische Fachberater/-innen -  Soziale Arbeit in der Elementarpädagogik

Teilnahmevoraussetzungen

Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit bzw. der Pädagogik der frühen Kindheit oder Kindheitspädagogik. Mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Falls kein akademischer Abschluss vorliegt, muss eine fünfjährige Berufstätigkeit als anerkannte Fachkraft nachgewiesen werden. Eine beraterische Ausbildung ist hilfreich aber keine Grundvoraussetzung.


Organisation:

Dauer

8 Tage

Termine:

4 Module, 4 x á 2 Tage
15./16.09.17, 10./11.11.17, 02./03.02.18, 16./17.03.18

Inhouse

Auch als Inhouse-Maßnahme buchbar:
Ja ☒    Nein ☐

Ort

Heilbronn

Anmeldeschluss

11.08.2017

Kosten

1500.-

Zertifikat

Berufsständisches Hochschulzertifikat

Anmeldung

schriftlich per Anmeldeformular


Ansprechpartner:

Leitung

Prof. Dr. Christiane Vetter, Tel.: 0711.1849-720, E-Mail: christiane.vetter(at)dhbw-stuttgart.de

Dozent/-in Frank Knüfken, Sabine Sandmaier, Katrin Bogenschütz-Langanki, Florian Kleinknecht

Organisation

Sibylle Wieland, Tel. 07131.3898-292, E-Mail: sibylle.wieland(at)cas.dhbw.de

 

 

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