Der Duale Master

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) bietet am Center for Advanced Studies (CAS) den Dualen Master an. Am DHBW CAS studieren also ausschließlich Berufstätige mit einem ersten Hochschulabschluss und Berufserfahrung. Eine Übersicht der einzelnen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen ist in der Rubrik Masterstudiengänge zu finden.

Prof. Arnold van Zyl, PhD University of Cape Town, Präsident der DHBW

„Das eigentliche Potential und Differenzierungsmerkmal des Dualen Masters liegt in der Qualität seiner Studenten. Ihre vielfältigen Berufserfahrungen und die enge Vernetzung mit der Praxis ermöglichen eine andere Qualität des Lernens und Entwickelns. Hier begegnen sich Persönlichkeiten auf Augenhöhe.“

Prof. Arnold van Zyl, PhD University of Cape Town, Präsident der DHBW

Diese Merkmale verdeutlichen das Konzept des Dualen Masters:

1. Duales Studium – Theorie und Praxis

Studierende schätzen am Dualen Master, dass sie Theorie und Praxis verbinden. Sie lassen praktische Fragestellungen in die Lehrveranstaltungen einfließen und nehmen theoretische Lösungsansätze mit in die eigene Arbeit zurück. Arbeitgeber haben im dualen Konzept der DHBW einen wesentlichen Einfluss auf „ihre“ dual Studierenden. Als Dualer Partner qualifizieren und entwickeln sie die Studierenden als ihre Mitarbeiter/-innen während des Studiums weiter. Studieninteressierte können sich nur am CAS um einen Studienplatz bewerben, wenn ein Arbeitgeber sie unterstützt. Die Arbeitgeber begleiten die Masterstudierenden durch einen Mentor. Zulassungsvoraussetzung ist die Affinität des gewählten Studiengangs und der beruflichen Tätigkeit. Die Integration von beruflicher Tätigkeit und Fachstudium wird insbesondere durch mindestens drei wissenschaftliche Arbeiten/Prüfungsleistungen sichergestellt. Diese Arbeiten befassen sich mit betrieblichen Problemstellungen des Arbeitgebers. Die Studierenden können sich so beruflich profilieren und in den wissenschaftlichen Arbeiten einen Mehrwert für den Arbeitgeber erbringen.

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2. Hohe Qualität des Studiums

Die DHBW hat langjährige Erfahrung damit, duale Studiengänge zu entwickeln und anzubieten. Diese Erfahrung bringt sie in den Dualen Master ein. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Unternehmen und Einrichtungen orientiert sich die Curriculumsentwicklung an Berufsbildern und den dort geforderten Kompetenzprofilen. Die Studierenden werden bei der Modulwahl vor und während des Studiums persönlich beraten und bei den wissenschaftlichen Arbeiten intensiv betreut. Die Lehrenden sind renommierte Professor/-innen der DHBW und anderer Hochschulen oder ausgewiesene Experten/-innen der Dualen Partner. Die Berufserfahrung und persönliche Reife der Studierenden, die Vorauswahl der Studierenden durch den Arbeitgeber und die Affinität zwischen Fachstudium und beruflicher Tätigkeit sichern ein hohes Engagement und die Leistungsbereitschaft der Studierenden.

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3. Standortübergreifendes Konzept

Die Master-Angebote der DHBW werden unter Einbeziehung aller Professor/-innen an den DHBW Standorten entwickelt. Module finden als Blockveranstaltung etwa zur Hälfte am CAS in Heilbronn und an den verschiedenen Standorten statt. Hierdurch gewinnt das CAS jeweils ausgewiesene Experten/-innen an den Standorten und kann die besonderen Ressourcen vor Ort optimal nutzen. Dadurch, dass der Duale Master an allen Standorten verankert ist, erkennen bereits Bachelor-Interessierte, dass ein Studium an der DHBW nicht nach dem Bachelor-Abschluss enden muss.

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4. Breites Studienangebot

Eine Übersicht der Programme ist bei den Masterstudiengängen zu finden. Der Duale Master bietet ein Vollsortiment: Quasi jede/-r Bachelor-Absolvent /-in der DHBW findet am CAS ein passendes Master-Angebot. Auch für Absolventen/-innen anderer Hochschulen ist das breite Studienangebot durch seine Flexibilität und die Berufsintegration sehr attraktiv.

Arbeitgeber können ihren Weiterbildungsbedarf damit komplett aus einer Hand, durch den Anbieter DHBW abdecken.

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5. Individuelle Wahlmöglichkeiten

Master-Studierende sind hinsichtlich ihrer Kenntnisse aus dem Bachelor-Studium sehr heterogen. Außerdem haben sie unterschiedliche berufliche Ziele und Erfahrungen. Anstelle eines starren Fächerkanons haben die Studierenden deshalb die Möglichkeit, ihre Studieninhalte durch viele Wahlmöglichkeiten individuell zusammenzustellen. Dabei kann der Arbeitgeber in die Modulwahl einbezogen werden, damit sich Studierende passgenau auf das benötigte Berufsbild bzw. Kompetenzprofil qualifizieren.

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6. Bedarfsgerechte Zeitmodelle

Insbesondere wer dual studiert, muss Studium, Beruf und Privatleben vereinbaren können. Das CAS gewährleistet dies, indem Vorlesungs- und Prüfungstermine langfristig geplant werden und die Veranstaltungen in Zwei- und Drei-Tagesblöcke unter Einbeziehung von Samstagen stattfinden. Um bei betrieblichen oder privaten Erfordernissen flexibel zu sein, können Studierende ihre bestehende Modulwahl ändern, Module auf spätere Semester verschieben und/oder die Studiendauer verlängern (siehe auch Zeitplan).
Dem Master-Studium vorgelagerte wissenschaftliche Weiterbildungsmodule können die Belastung im Master-Studium reduzieren.

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7. Interdisziplinäre Begegnungen

Im Rahmen der oben genannten Wahloptionen besteht auch die Möglichkeit, Module aus anderen Studiengängen und Fakultäten zu studieren. Das Modul Fachübergreifende Kompetenzen wird zudem fakultätsübergreifend angeboten und umgesetzt. Diese disziplinübergreifenden Erfahrungen geben Einblick in die Sichtweise und das Denken anderer Fachgebiete. Sie verbessern damit das gegenseitige Verständnis und die Schnittstellenkompetenz.

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8. Präsenzlehre in Kleingruppen

Die Lehre findet in Präsenzveranstaltungen statt, die durch Phasen des Selbststudiums ergänzt werden. E-Learning komplettiert die Präsenzveranstaltungen und ersetzt sie nicht. Bei einer Gruppengröße von derzeit durchschnittlich 15 Studierenden ist eine direkte Interaktion mit Dozenten/-innen und Kommilitonen/-innen möglich. Die Studierenden können sich gegenseitig motivieren und unterstützen. Der Austausch von Erfahrungswissen sowie über berufliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen ergänzt das formale Lernen um Peer-to-Peer-Learning.

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