Graduierungsfeier: So viele Wirtschafts-Master wie noch nie

Am vergangenen Freitag feierten 107 Absolvent*innen ihren Masterabschluss in Studiengängen des Fachbereichs Wirtschaft wie beispielsweise Finance, Entrepreneurship oder Wirtschaftsinformatik. Eine Rekordzahl für das CAS und ein Festtag für alle Gäste, darunter auch die Möglichmacher - Lebenspartner, Familienangehörige und Freunde.

Geschafft! Endlich ist es vollbracht, mit dem Master in der Tasche machen sich 107 Absolvent*innen auf neue Wege. Aber vorher soll noch einmal ordentlich gefeiert werden. Denn die vergangenen zwei Jahre oder auch etwas mehr, waren fordernd. “Manchmal zu viel und genau deshalb richtig”, so formuliert es Kay Winter, der die Abschlussrede der Absolvent*innen hält. Das Studium sei kein geschützter Raum fernab vom Leben gewesen, sondern mittendrin - zwischen Arbeitsterminen, familiären Verpflichtungen und Hobbies. Damit das funktioniert, braucht es Möglichmacher wie Partner, Eltern oder Freunde.

Heute schauen die Alumnis mit “Erinnerungen, Erfahrungen und Augenringen” zurück. Für viele ist es nicht nur eine Zeit des gestiegenen Wissens, sondern auch der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Manch eine freut sich über die Beförderung, ein anderer über die neu gewonnenen Kontakte oder über bei Exkursionen gewonnene Eindrücke. Den Master zu haben, das sei ein Gefühl und kein Titel, so formuliert es Kay Winter. “Seht das Studium nicht als Ziel, sondern als eine Richtung!”

Weitergehen, weiterdenken - das ist auch, was sich DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle von den Absolvent*innen wünscht: “Sie werden Neues entwickeln - Ideen, Prozesse, Geschäftsmodelle.” Sie sollten die Freiheit nutzen, die Wissenschaft ermöglicht und sich dabei nicht bremsen lassen. Dabei gilt es kreativ zu sein: “Wenn Ihnen jemand Steine in den Weg legt, bauen Sie Brücken daraus!”

Harte Arbeit ist ein wichtiger Faktor für Erfolg, aber nicht der Einzige. Nicht jeder hat die Chance, einen Master zu machen. “Erfolg hat viel mit eigener Anstrengung zu tun, aber auch mit dem, was uns geschenkt wurde”, so beschreibt es Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Dekan des Fachbereichs Sozialwesen. Gute Rahmenbedingungen sind nicht selbstverständlich, sondern ein Grund, dankbar zu sein.

Noch ein wichtiger Faktor für Erfolg: Weitermachen, auch wenn es gerade schwierig ist. “Erfolg bedeutet, wieder aufzustehen”, sagt Prof. Dr. Conny Mayer-Bonde, Direktorin des CAS. Denn wer sich auf den Weg zum Gipfel macht, wird unterwegs auch mal scheitern. Oben ist die Aussicht ausgezeichnet: Den gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften steht die Welt offen. 

Kein schlechtes Gewissen mehr, weil es immer noch etwas zu tun gibt. Mal wieder ein bisschen mehr Freizeit genießen. Die Aussicht auf eine höhere Position oder der Wechsel auf die Traumstelle. Für die Absolvent*innen gibt es viele Gründe zu feiern, zu singen und zu tanzen. Singer-Songwriter Julian Pförtner liefert den passenden Soundtrack dazu und muss noch so manche Zugabe spielen, bis sich auch die letzten auf den Heimweg machen.

Wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit und wünschen unseren Absolvent*innen weiterhin viel Erfolg!