Berufsperspektiven im Master Sozialplanung

Absolvent*innen erwerben während des dualen Studiums Kompetenzen, die sie für Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen operativer Sozialer Arbeit und Verwaltung qualifizieren – bzw. an der Schnittstelle zwischen der Leitung einer Einrichtung und der Kommunalpolitik. 

In folgenden Bereichen können Sie Fach-, Führungs- und Leitungsaufgaben übernehmen: 
 

  • Sozial- und Jugendhilfeplanung
  • Stabstellen und Planungsabteilungen für Konzeptionsentwicklung
  • Aufgaben in der Projektsteuerung
  • Tätigkeit im Wissenschaftsbetrieb
  • Politik- und Strategieberatung
  • Aufgaben in Forschung, Evaluation und Lehre.

Kompetenzprofile und Einsatzfelder

Sozialplaner *innen koordinieren in Stabsstellen oder Planungs­abteilungen in der Landkreisverwaltung oder bei kreisfreien Städten kommunale Sozialpolitik. Zu ihren Kernaufgaben gehören häufig die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Sozial­berichterstattung sowie die Unter­stützung der einzelnen Fachbereiche.

Sie moderieren Beteiligungsprozesse und vermitteln zwischen den verschiedenen Interessen. Sie unter­stützen die jeweiligen Dezernate oder Amtsleitungen bei der Wahrnehmung von Steuerungsaufgaben und der strategischen Koordination.

Als Planungsexpert*innen bei freien oder privaten Trägern unterstützen Fachbereichsleitungen oder Referent*innen  die Leitungsebene in strategischen Fragen. Sie erarbeiten zukunftsweisende Konzepte oder entwickeln, koordinieren und evaluieren inno­­va­tive und förderungs­würdige Projekte.

Die Grundlage einer optimalen strategischen Ausrichtung des jeweiligen Trägers ist dabei das Ausloten fachlicher, sozialpolitischer und wirtschaftlicher Ziele. Kenntnisse in den Bereichen Innovations- und Projektmanagement sind unverzichtbarer Bestandteil dieses Aufgabenprofils.

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in hochschulnahen oder außer­universitäten Forschungseinrichtungen führen entsprechende Forschungsprojekte zur Gestaltung und Weiterentwicklung zukunftsfähiger Sozialpolitik durch. Auftraggeber dafür sind häufig Ministerien, Kommunalverwaltungen oder Verbände.

Mithilfe von Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung werden Versorgungsstrukturen erforscht, Bedarfe ermittelt oder unterschiedliche Modellprojekte wissenschaftlich begleitet. Neben einschlägigen Kompetenzen im Bereich der Sozialforschung verfügen diese Mitarbeiter  über Publikations-, Präsentations- und Moderationskompetenzen zur Kommunikation und Darstellung der Ergebnisse.

Sowohl bei freien als auch bei öffentlichen Trägern übernehmen pädagogische Leitungen, Fachberater*innen  oder Fachreferent*innen  strategisch-konzeptionelle Aufgaben und tragen zur Weiterentwicklung kommunaler oder einrichtungsinterner Angebote und Dienstleistungen bei.

Meist umfasst ihr Tätigkeits­spektrum neben einer beratenden Funktion auch die Dienst- und Fachaufsicht. Bei der Organisations- und Einrichtungsentwicklung spielen sie eine sehr wichtige Rolle und haben daher einen hohen Einfluss. Beispielhafte Aufgabengebiete sind die pädagogische Leitung oder Fachberater*in im Bereich Kindertagesstätten, für stationäre oder ambulante Angebote in der Jugendhilfe sowie Leitungen der konzeptionellen Planung im Bereich psychiatrische Versorgung oder in der Behinderten- und Altenhilfe.

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