Berufsperspektiven im Master Sozialplanung

Absolvent*innen erwerben während des dualen Studiums Kompetenzen, die sie für Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen operativer Sozialer Arbeit und Verwaltung qualifizieren – bzw. an der Schnittstelle zwischen der Leitung einer Einrichtung und der Kommunalpolitik. 

In folgenden Bereichen können Sie Fach-, Führungs- und Leitungsaufgaben übernehmen: 
 

  • Sozial- und Jugendhilfeplanung
  • Stabstellen und Planungsabteilungen für Konzeptionsentwicklung
  • Aufgaben in der Projektsteuerung
  • Tätigkeit im Wissenschaftsbetrieb
  • Politik- und Strategieberatung
  • Aufgaben in Forschung, Evaluation und Lehre.

Kompetenzprofile und Einsatzfelder

„Bereits im Verlauf des Masterstudiums konnte ich eine neue Stelle als Jugendhilfeplanerin antreten und somit Wissenschaft und Praxis auch im beruflichen Kontext kompetent verknüpfen.“ So hat es unsere Alumna gemacht...

Ausgangsposition: Persönliche Ansprechpartnerin für Unter-25-Jährige im Jobcenter

Studienmodule, „die grundlegenden Input für meine neue Stelle als Jugendhilfeplanerin geliefert haben“ (Müller):

  • Modul zur Politikberatung
  • Forschungsmodule
  • Modul „Wirkungsorientierung, Controlling und Evaluation“ mit meiner Projektarbeit zur Wirkung eines Angebots, das Jugendhilfe und Arbeitsförderung verknüpft

Aufstieg während des Studiums zur Jugendhilfeplanerin im Landratsamt Ortenaukreis.

Masterarbeit für den neuen Arbeitgeber: „Sozialraumorientierte Jugendhilfeplanung auf Landkreisebene“

Dierkter Mehrwert: „Ich hatte das Glück die Inhalte des Masters durch den Stellenwechsel direkt in die Praxis umsetzen zu können.“ (Müller)

Allgemein: Sozialplaner *innen kommunaler Sozialplanungsabteilungen koordinieren in Stabsstellen oder Planungs­abteilungen in der Landkreisverwaltung oder bei kreisfreien Städten kommunale Sozialpolitik. Zu ihren Kernaufgaben gehören häufig die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Sozial­berichterstattung sowie die Unter­stützung der einzelnen Fachbereiche.

Sie moderieren Beteiligungsprozesse und vermitteln zwischen den verschiedenen Interessen. Sie unter­stützen die jeweiligen Dezernate oder Amtsleitungen bei der Wahrnehmung von Steuerungsaufgaben und der strategischen Koordination.

"Sozialplanung liefert Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und unterstützt soziale Innovationen. Sozialplanung ist somit nicht nur in den Kommunal- und Landesverwaltungen eine wichtige Aufgabe, sondern auch in den sozialen Organisationen vor Ort." So hat es unsere Alumna gemacht...

Ausgangsposition: Mitarbeiterin im ambulant betreuten Wohnen der Sozialpsychiatrischen Einrichtung Samariterstiftung.

Studienmodule, „welche mich in meiner Entscheidung unterstützt haben in diesen Bereich zu wechseln“ (Hofmann):

  • Stadt- und Quartiersplanung (jetzt: Handlungsfelder der Sozialplanung)
  • Soziale Innovationen fördern und Netzwerke gestalten
  • Planung im Kontext kommunaler Sozialpolitik, Local Governance und neuer Steuerungsansätze

Aufstieg nach dem Studium ins Jugendbüro der Stadt Crailsheim mit der Übernahme des größten Jugendraums der Stadt in Verbindung mit konzeptioneller Arbeit und Projektplanung.

Masterarbeit mit dem Thema „Resilienz stärken im Quartier“

Direkter Mehrwert: „Ich habe endlich die Möglichkeit, etwas zu gestalten. Die Jugendarbeit in Crailsheim wird neu strukturiert, und ich darf planend und unterstützend dabei sein. Also... der Master hat sich definitiv gelohnt :D “ (Hofmann)

Allgemein: Als Planungsexpert*innen bei freien oder privaten Trägern unterstützen Fachbereichsleitungen oder Referent*innen die Leitungsebene in strategischen Fragen. Sie erarbeiten zukunftsweisende Konzepte oder entwickeln, koordinieren und evaluieren innovative und förderungswürdige Projekte.

Die Grundlage einer optimalen strategischen Ausrichtung des jeweiligen Trägers ist dabei das Ausloten fachlicher, sozialpolitischer und wirtschaftlicher Ziele. Kenntnisse in den Bereichen Innovations- und Projektmanagement sind unverzichtbarer Bestandteil dieses Aufgabenprofils.

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in hochschulnahen oder außer­universitäten Forschungseinrichtungen führen entsprechende Forschungsprojekte zur Gestaltung und Weiterentwicklung zukunftsfähiger Sozialpolitik durch. Auftraggeber dafür sind häufig Ministerien, Kommunalverwaltungen oder Verbände.

Mithilfe von Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung werden Versorgungsstrukturen erforscht, Bedarfe ermittelt oder unterschiedliche Modellprojekte wissenschaftlich begleitet. Neben einschlägigen Kompetenzen im Bereich der Sozialforschung verfügen diese Mitarbeiter  über Publikations-, Präsentations- und Moderationskompetenzen zur Kommunikation und Darstellung der Ergebnisse.

Sowohl bei freien als auch bei öffentlichen Trägern übernehmen pädagogische Leitungen, Fachberater*innen  oder Fachreferent*innen  strategisch-konzeptionelle Aufgaben und tragen zur Weiterentwicklung kommunaler oder einrichtungsinterner Angebote und Dienstleistungen bei.

Meist umfasst ihr Tätigkeits­spektrum neben einer beratenden Funktion auch die Dienst- und Fachaufsicht. Bei der Organisations- und Einrichtungsentwicklung spielen sie eine sehr wichtige Rolle und haben daher einen hohen Einfluss. Beispielhafte Aufgabengebiete sind die pädagogische Leitung oder Fachberater*in im Bereich Kindertagesstätten, für stationäre oder ambulante Angebote in der Jugendhilfe sowie Leitungen der konzeptionellen Planung im Bereich psychiatrische Versorgung oder in der Behinderten- und Altenhilfe.

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