Daheim am CAS: Neugestaltung der Studi Lounge
Zusammen mit der Studierendenvertretung wurden die drei Aufenthaltsräume neu gestaltet. Die sogenannte Studi Lounge besteht aus verschiedenen Bereichen, die den Student*innen zum Arbeiten, Netzwerken und Aufbewahren ihrer Sachen dienen. Gemütlicher und einladender sollte sie werden - das ist geglückt.
Hinter der Neugestaltung der Räumlichkeiten stand ein Kerngedanke, den Direktorin Prof. Dr. Conny Mayer-Bonde so beschreibt: “Ich wollte die Aufenthaltsqualität im Haus erhöhen." Auch für die Studierenden war es ein echtes Herzensanliegen, denn sie wollten sich am CAS “zu Hause fühlen”, so beschreibt es Jens Hausdorf von der Studierendenvertretung. Nicht nur zur Lehrveranstaltung in die entsprechenden Räume kommen und danach schnell wieder verschwinden, sondern sich das Haus zu eigen machen und die Zeit zwischen den Modulen nutzen, um sich kurz zurückzuziehen und zu erholen oder im Gegensatz dazu den verstärkten Austausch mit Kommiliton*innen in Gruppenarbeit oder lockeren Gesprächen zu suchen. “Jetzt fühle ich mich mehr willkommen, alle meine Grundbedürfnisse sind befriedigt und ich kann mich mehr aufs Lernen konzentrieren”, sagt der Informatik-Student. In der Studi Lounge kann er noch mal eben die Folien vom letzten Vorlesungstag durcharbeiten oder sich einen Tee machen und ein bisschen runterkommen, bevor es ins Hotel geht.
Unter der Leitung von Andrea Luise Lang seitens des Studiengangsmanagements und in enger Abstimmung mit der Studierendenvertretung wurde in mehreren Terminen mit einer Taskforce bestehend aus verschiedenen Vertretern der Fachbereiche und der Verwaltung ein Konzept für die Neugestaltung erarbeitet. Die drei Räume sollten so verändert werden, dass sie den verschiedenen Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden. Das Projekt ist im vergangenen November gestartet und jetzt im April pünktlich zum Semesterauftakt in die Umsetzung gegangen. So gibt es nun einen Arbeitsraum mit Bildschirm, in den sich zurückziehen kann, wer Ruhe und Konzentration braucht. Für den geselligen Austausch, für Gruppenarbeit und fürs Networking steht der Raum direkt nebenan zur Verfügung, der mit gemütlichen Sitzsäcken und -würfeln zum Verweilen einlädt. Hier soll zukünftig auch eine kleine Versorgungsstation mit Mikrowelle und einem Heißgetränkeautomaten für Teewasser stehen. Neben den Räumlichkeiten im zweiten Stock gibt es außerdem den Print & Study Space im ersten Stock, indem den Studierenden bald auch Schließfächer zum Unterbringen des Gepäcks zur Verfügung stehen sollen. Dort können sie in Zukunft vor dem Hotel-Checkin ihre Koffer abstellen, sowie auch am Abreisetag nach Ende des Moduls.
“Jetzt müssen wir uns nicht mehr in leere Vorlesungsräume setzen und dann noch Tische herumschieben. In der Studi Lounge können wir uns zum Lernen treffen und sitzen uns so gegenüber, dass wir uns gegenseitig anschauen können”, sagt Zarah Abendschön-Sawall, die auch an der Neugestaltung mitgewirkt hat. Sie lädt alle Studierenden ein, die neuen Räume zu nutzen - “wenn ihr mal auf der Leitung steht” - denn ein kleiner Ortswechsel, ein Wohlfühlraum, kann oft auch neue Gedanken freisetzen.