Gemeinsamer Auftakt für die Studierenden der Fachbereiche Wirtschaft und Technik
87 neue Studierende haben sich auf den Weg zum Master gemacht. Sie starten in Studiengängen wie beispielsweise Maschinenbau und Marketing oder auch Finance und Integrated Engineering. In den kommenden zwei Jahren werden sie sich sowohl fachlich als auch persönlich stark weiterentwickeln, viele neue Kontakte knüpfen und eventuell auch beruflich den Aufstieg schaffen.
Zur Auftaktveranstaltung haben wir über Dinge gesprochen, die weit über Prüfungen und Modulpläne hinausgehen: Was bedeutet es wirklich, zu studieren? Wozu brauche ich ein Studium, wenn es Google und ChatGPT gibt? Vielleicht liegt die Antwort darin, was nach der Recherche kommt – Kreativität, Intuition, eigene Werte. “Nicht alles ausanalysieren und berechnen! Gehen Sie den Weg, von dem Sie glauben, dass er der Richtige ist”, diesen Rat gibt Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, Dekan des Fachbereichs Technik, den Studierenden mit.
Und was ist unterwegs besonders wichtig? "Auf die Menschen und die Beziehungen zu ihnen kommt es an. Sie sind Quelle von Glück und Unglück", so Prof. Dr. Conny Mayer-Bonde, Direktorin und Dekanin des Fachbereichs Wirtschaft. Drei Dinge sind dafür besonders wichtig: Selbstakzeptanz, Vertrauen und Engagement für andere. Sie ruft die Studierenden dazu auf, Kontakte zu knüpfen und sich einzubringen. Ein Anliegen, das auch der Studierendenvertretung am Herzen liegt: Whatsapp-Gruppen, Events, Gremien - es gibt viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen und sich für gemeinsame Ziele einzusetzen. Und wenn der Weg mal holprig wird, sollten Studierende den direkten Kontakt zum Studiengangsmanagement suchen.
Und wer sind die Menschen, die jetzt ihr Studium am Center for Advanced Studies starten? Jemand wie Paul-Louis Faller, der nach seinem Bachelor an der DHBW den nächsten Schritt wagt, um persönlich und fachlich zu wachsen. Aktuell arbeitet er als Software-Entwickler bei der Seeburger AG. Mit einem Master in Informatik will er sich karrieretechnisch weiterentwickeln. Ein klares Ziel hat er noch nicht vor Augen, stattdessen bleibt er offen für das was kommt: “Das wird die Zukunft zeigen, das kann ich jetzt noch nicht sagen.”
Dagegen weiß Mareike Kühnle schon genau, wo es hingehen soll. Mit ihrem Master in General Business Management will sie perspektivisch verstärkt im Strategiebereich arbeiten. Sie arbeitet bei ihrem Dualen Partner ebm papst im Business Development und ist regional verwurzelt: “Ich komme ganz aus der Ecke, aus Erlenbach." Umso spannender ist es für sie, am Bildungscampus zu studieren, an dem so viele Institutionen aktiv sind und einiges passiert.
Für Mareike und Paul, sowie alle anderen Studierenden gilt der Leitspruch von Dekan Föhrenbach: “Der Lohn des Studiums ist nicht, was sie bekommen - sondern, was sie geworden sind!” Er ruft die Studierenden dazu auf, nicht den einfachsten Weg zu gehen und die leichtesten Module mit der besten Prüfungsform zu wählen. Stattdessen sollten die Studenten und Studentinnen sich für Module entscheiden, die einen Impact haben - also ihrer Leidenschaft nachgehen, ihren Interessen. Denn ein Masterstudium, zumal ein berufsintegrierendes, kommt nicht ohne Stress aus. Und am besten funktioniert das, wenn man die Nachtschicht vor der Prüfung nicht aus Angst macht, sondern aus intrinsischer Motivation.
Vernetzt euch, bringt euch ein, feiert eure Ergebnisse: Wir unterstützen euch auf dem Weg und wünschen einen guten Start!